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Erste Erfolge
1952 errang die 1. Mannschaft in der C-Klasse die Meisterschaft und schaffte damit den Aufstieg in die B-Klasse. Gleichzeitig wurde erstmals eine zweite Mannschaft zu den Verbandsspielen angemeldet. Auch einen Meilenstein in der Vereinsgeschichte stellte die Errichtung einer Tribüne 1954 dar. Diese wurde vom SV Vöhrenbach für 200 DM erworben und erfüllte ihren Zweck bis ins Jahr 2002, trotz mancher Stürme, die in der Zwischenzeit über sie hinweg gingen. 1956 wurde der Sportplatz, wiederum in Eigenarbeit, mit einer Beleuchtungsanlage versehen, um auch an den langen Herbstabenden trainieren zu können.
Im September 1957 veranstalteten die Sportfreunde eines der ersten großen AH-Turniere im Schwarzwald, an dem unter anderem auch der damalige Deutsche AH- Meister Borussia Neunkirchen teilnahm. Im Jubiläumsjahr 1958 errang die 1. Mannschaft erstmals die Staffelmeisterschaft in der B-Klasse. Dies konnten sie 1959 und 1960 wiederholen, leider fehlte in den Aufstiegsspielen jedes Mal das Glück um in die A-Klasse aufzusteigen. In dieser Zeit wurde auch dreimal in Folge der Fairnesspreis des Bezirks Schwarzwald gewonnen. Weitere sportliche Erfolge waren in den Jahren 1956 und 1959 die Erringung des B-Klassen-Pokals und als Krönung 1960 der Gewinn des Bezirkspokals.
Im August 1958 wurde im kleineren Rahmen das 10-jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Mit Beteiligung der Nachbarvereine aus Furtwangen, Gütenbach, Obersimonswald und Schönenbach wurde ein Spielprogramm absolviert, wobei Furtwangen I und Hornberg I das Hauptspiel bestritten. Umrahmt wurde das Programm durch einen Kameradschaftsabend mit Tanz im Gasthaus Rössle.
Anlässlich des Wegzuges von Mitbegründer Otto Weis wurde im Gasthaus "Zum Ochsen" ein Fest veranstaltet. Dabei wurde Otto Weis für seine verdienstvolle Arbeit als maßgebendes Vereinsgründungsmitglied sowie als Schriftführer, Trainer und Abteilungsleiter mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied ernannt.
Im Jahre 1963, zum 15 jährigen Vereinsjubiläum, wurde erstmals das Bregtalturnier in Neukirch abgehalten, ein Turnier, das 1962 von Staffelleiter Heinrich Müller aus Villingen ins Leben gerufen wurde, wobei er selbst als Stifter der Pokale auftrat. Der gesellschaftliche Teil wurde erstmals in einem großen Festzelt auf der Rösslehöhe abgewickelt. Der Höhepunkt war ein Bunter Abend unter Leitung von Walter Schunk.
Das Sporthaus wird gebaut
Die Tatsache, dass die Einnahmen auf dem Sportplatz die anfallenden Unkosten des Spielbetriebes immer weniger deckten, das heißt der Ertrag sank und die Kosten stiegen, machte es erforderlich nach neuen Einnahmequellen zu suchen. Es wurde der nicht leichte Entschluss gefasst, ein Sporthaus mit Ausschank zu bauen. Dieses größte Vorhaben seit Vereinsgründung wurde1967 begonnen. Das fast ausschließlich in Eigenarbeit erbaute Sportheim wurde vom damaligen Vorstand Karl Rombach mit großer Energie in Angriff genommen und im Frühjahr 1968 fertiggestellt. Die Aufnahme von Fremdgeldern für dieses Projekt machte den Eintrag ins Vereinsregister notwendig, der im November 1967 vorgenommen wurde.
Die Einweihung am 7. Juni durch Ortspfarrer Josef Nock folgte ein Essen mit gemütlichem Beisammensein aller am Sporthausbau beteiligten Helfer. Den sportlichen Rahmen bildete ein AH- und ein B-Klassen-Turnier. Es hat sich gezeigt, dass der damalige Entschluss, dieses Unternehmen zu verwirklichen, richtig war, denn das Sporthaus ist im Laufe der Jahre zur Existenzgrundlage des Vereins geworden.
Der Sportplatz
Durch Schenkung der ehemaligen Gemeinde Neukirch ging der Sportplatz 1971 in den Besitz des Vereines über. Der Platz, der früher zum Grundbesitz des Anwesens "Rössle" gehörte, wurde bereits 1964 von der Erbengemeinschaft Rombach der Gemeinde geschenkt. Dies geschah als Dank an die Bürger für die Mithilfe am Aufbau des durch den Krieg zerstörten Gasthofes Rössle. Ein weiteres großes Projekt war der notwendig gewordene Umbau des Sportplatzes 1972 unter der Führung des damaligen Vereinsvorsitzenden Franz Schirmaier. Vor allem der schlechte Zustand der Spielfläche, besonders bei anhaltenden Niederschlägen, machte es erforderlich, den Platz mit einer neuen Decke zu versehen und die entstandenen Unebenheiten auszugleichen. Die mit Fachfirmen geführten Gespräche ließen es zweckmäßig erscheinen, den Platz mit einem neuen Unterbau mit Drainierung zu versehen. So würde man eine zeitgemäße Spielfläche erhalten, die auch auf lange Sicht der fußballbegeisterten Jugend gute Dienste leisten sollte. Der Umbau wurde im Juli 1972 begonnen und, mit Ausnahme der Erweiterung der Platzbeleuchtung, die für 1973 vorgesehen war, im selben Jahr zum Abschluss gebracht. Die Baukosten von über 70.000 DM konnten nur gemeistert werden, indem alle finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft und von vielen aktiven und passiven Mitgliedern zahlreiche Leistungen in Eigenarbeit erbracht wurden. Die Platzeinweihung fand vom 8. bis 10. September mit einem umfangreichen Spielprogramm statt. Leider zeigte sich das Wetter von seiner schlechten Seite, so dass das Hauptspiel FC Furtwangen I - SC Schwenningen I abgebrochen werden musste. Rechtzeitig vor Beginn der Spielrunde 1973/74 konnte der zweite Bauabschnitt, die Erstellung einer neuen Sportplatzbeleuchtung abgeschlossen werden. Vier Lichtmasten mit jeweils einer Quecksilberdampflampe von 2000 W sorgten von nun an für eine gute Platzausleuchtung die auch Flutlichtspiele zuließ. Mit einem Gesamtaufwand von 90.000 DM und 1.700 Arbeitsstunden Eigenleistung, sowie Spenden in Höhe von 6.000 DM konnte eine für diese Zeit, gute Sportanlage gebaut werden.
Das 25-jährige Jubiläum
Im Jubiläumsjahr 1973 hatte der Verein bereits 389 Mitglieder. Er unterhielt damals zwei aktive Mannschaften, zwei Jugendmannschaften, eine AH- Mannschaft sowie zwei Frauengymnastikgruppen und eine Mädchengruppe. Vom 22. bis 26. Juni feierten die Sportfreunde mit einem abwechslungsreichen Programm ihr Jubiläum. Neben dem Sportprogramm mit den Spielen Spfr. Neukirch - St. Märgen, FC Gütenbach - SC Gundelfingen und dem Hauptspiel FC Furtwangen - FC Gottmadingen, wurde im Festzelt ein reichhaltiges Unterhaltungsprogramm geboten. Bei dem Festbankett wirkten die Stadtkapelle Furtwangen, die Sängerrunde und der Kirchenchor Neukirch sowie die Gymnastikgruppe der Sportfreunde mit. Ein Unterhaltungsabend mit der Trachtenkapelle Tennenbronn war der Höhepunkt des Jubiläumsfestes. Die Festveranstaltungen waren sehr gut besucht, und so war man auch mit dem finanziellen Ergebnis sehr zufrieden.
1970 wurde erstmals mit der Sängerrunde Neukirch eine Theatergruppe gebildet und eine gemeinsame Weihnachtsveranstaltung durchgeführt. Dies hat sich über Jahre bewährt und wird bis zum heutigen Zeitpunkt weitergeführt. Hier ist besonders das große Engagement der Theatergruppe zu erwähnen, das wesentlich zum Bestand dieser Veranstaltung beigetragen hat.
Bau der Schwarzwaldhalle
Ein etwas schwieriger Weg führte zu dem im Eingliederungsvertrag mit der Stadt Furtwangen vereinbarten Bau einer Mehrzweckhalle im Stadtteil Neukirch. Als im August 1975 der Gemeinderat den schon beschlossenen Bau der Halle zurückstellte, schlugen in Neukirch die Wogen hoch. Leserbriefe und Stellungnahmen aller örtlicher Vereine, sowie von Bund und Land in Aussicht gestellte Zuschüsse bewirkten, dass das Projekt Mehrzweckhalle im Oktober erneut beraten und der Beschluss vom August mit großer Mehrheit wieder aufgehoben wurde. Somit war der Startschuss für den Bau der Halle gegeben, der dann auch zügig begonnen wurde. In Rekordzeit, im Frühjahr 1977, konnte, auch unter Mithilfe der örtlichen Vereine, soweit dies möglich und sinnvoll war, die Halle fertiggestellt werden. Die Übergabe der Schwarzwaldhalle erfolgte am 4. Juni 1977 im Rahmen einer kleinen Feier durch Bürgermeister Hans Frank, der sich ein großer Unterhaltungsabend der Neukircher Vereine anschloss. Ein Spätsommerfest, das vom 10. bis 12. September 1976 zugunsten der Halle durchgeführt wurde, erbrachte einen Reingewinn von 8.710,- DM. Die Schwarzwaldhalle ist heute in Neukirch nicht mehr wegzudenken, weder im kulturellen noch im sportlichen Bereich. Keiner weiß wie sich alles entwickelt hätte, wenn die Halle nicht gebaut worden wäre.
Das 30-jährige Jubiläum
Vom 21. bis 23. Juli 1978 feierten die Sportfreunde im kleineren Rahmen das 30-jährige Vereinsjubiläum. Die Veranstaltung wurde mit einem gut besuchten Jubiläumsabend eröffnet, welcher durch die Schwarzwälder Volkskapelle, die Sängerrunde Neukirch, das Vereinsballett und die Trampolingruppe des TV Villingen sehr abwechslungsreich gestaltet wurde. Der sportliche Bereich wurde durch das große und kleine Bregtalturnier geprägt, bei dem die Sportfreunde Neukirch als Pokalgewinner hervorgingen. 1978 fand erstmals ein Fußballbezirkstag in Neukirch statt. Das war für einen so kleinen Verein eine herausragende Veranstaltung. Ebenfalls 1978 wurde an der Südseite des Sportplatzes ein Ballfanggitter erstellt und in umfangreicher Eigenarbeit der Vorplatz beim Sporthaus gepflastert.
Nachdem der Verein vier Jugendmannschaften im aktiven Spielbetrieb gemeldet hatte, wurde es erforderlich einen Gesamtjugendleiter einzusetzen. Schließlich erklärte sich Adolf Wehrle bereit, dieses Amt zu übernehmen.
In der Generalversammlung vom 2. Februar 1979 wurde Franz Schirmaier aus Anlass seines Ausscheidens aus dem Amt des 1. Vorsitzenden für seine Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Abstieg und Aufstieg
Die große Zahl an aktiven Spielern machte es für das Spieljahr 1980/81 erstmals möglich, eine dritte Mannschaft zu melden. Dies konnte jedoch nicht verhindern, dass die erste Mannschaft nach 29 Jahren Zugehörigkeit zur B-Klasse in die C-Klasse absteigen musste. Kurios war, dass die zweite und dritte Mannschaft in ihren Staffeln jeweils Meister wurden. Zwei Jahre später schaffte die 1. Mannschaft den Wiederaufstieg in die Kreisliga A, sie blieb über die ganze Saison ohne Niederlage. Die 2. und die 3. Mannschaft wurden Meister in ihrer Klasse.
Um die anfallende Vereinsarbeit auf mehrere Schultern zu verteilen, wurde in der Generalversammlung im Februar 1984 die Möglichkeit geschaffen, einen dritten Vorsitzenden zu wählen. Dieses Amt übernahm Felix Mark.
Im Jahr 1984 wurde unter dem Vorsitzenden Gerhard Weiß eine Teilsanierung des Sportplatzes vorgenommen um eine Verbesserung der Wasserversickerung bei starkem Regen zu erzielen, zumal eine entsprechende Überprüfung ergab, dass die Drainage größtenteils zugeschwemmt war.
Im Spieljahr 1984/85 konnte leider nicht verhindert werden, dass die erste Mannschaft den Weg in die unterste Spielklasse antreten musste. Doch drei Jahre später, im Spieljahr 1987/88 konnte durch die Erringung der Meisterschaft der Aufstieg in die Kreisliga A gefeiert werden. Den großen sportlichen Erfolg vervollständigten die zweite Mannschaft und die A- Jugend, die ebenfalls in ihrer Spielklasse Meister wurden.
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